Seit mehreren Jahren arbeiten europäische Naturschützer daran, den stark gefährdeten Seggenrohrsänger mittels Translokation vor dem Aussterben zu bewahren.
Die bisherigen Translokationsbemühungen lassen sich zu zwei Phasen zusammenfassen, in denen verschiedene Ziele im Vordergrund standen: in der ersten Phase (2018 – 2019) lag der Schwerpunkt auf der Erprobung der Translokation als Schutzstrategie, während seit der zweiten Phase (2023 – 2024) auf die Stärkung fast ausgestorbener Populationen abgezielt wird.
Was muss man auf sich nehmen, um verletzliche Jungvögel über Grenzen hinweg zu bringen? Unermüdliche Feldarbeit, zahllose Mückenstiche, das pausenlose Füttern hungriger Küken. Werfen wir einen genaueren Blick darauf – und auf die bisher erzielten Ergebnisse.


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